Inhaltsstoff
Pfefferminzblätter (Mentha × piperita): Hybrid-Lippenblütler mit ätherischem Öl
Die Pfefferminze (Mentha × piperita) ist eine Hybrid-Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die getrockneten Blätter werden seit Jahrhunderten in der europäischen Pflanzenkunde und in der Küche verwendet.

Überblick
Was ist Pfefferminzblätter?
Mentha × piperita ist eine natürliche Hybridform aus Wasserminze (Mentha aquatica) und Krauseminze (Mentha spicata). Die getrockneten Blätter enthalten ein charakteristisches ätherisches Öl mit Menthol und Menthon als Hauptkomponenten: verantwortlich für das frische, kühlende Aroma. Daneben enthalten die Blätter Flavonoide und Gerbstoffe.
Rechtliche Einordnung
Gesundheitsbezogene Angaben
Zugelassene Aussagen zu Nährstoffen sind in der EU streng geregelt.
Gemäß EU-Verordnung 1924/2006 in Verbindung mit Verordnung 432/2012.
Für Pfefferminzblätter sind aktuell keine gesundheitsbezogenen Angaben nach EU-Verordnung 432/2012 zugelassen.
Wir machen daher keine Aussagen zu möglichen Wirkungen.Funktion im Körper
Welche Rolle Pfefferminzblätter übernimmt
Pfefferminzblätter enthalten 1-3 % ätherisches Öl, dessen Hauptkomponenten die Monoterpenalkohole und -ketone Menthol (30-55 %), Menthon (14-32 %), Menthylacetat, Menthofuran, 1,8-Cineol, Limonen und Isomenthon sind. Daneben treten Lamiaceengerbstoffe vom Rosmarinsäure-Typ, Flavonoide (Luteolin, Hesperidin, Eriocitrin) und Triterpene auf. Die European Medicines Agency (HMPC) hat eine Community Herbal Monograph zu Mentha × piperita L., folium publiziert.
Tagesbedarf
Empfohlene tägliche Zufuhr
Die EMA gibt für die traditionelle Anwendung Dosen von 1,5-3 g getrockneten Pfefferminzblättern als Aufguss pro Einnahme bzw. entsprechende Extrakt-Äquivalente an.
Natürliche Quellen
Wo Pfefferminzblätter vorkommt
Pfefferminze wird weltweit kultiviert: Hauptanbaugebiete sind die USA, Indien und Marokko. Frische Pfefferminzblätter sind kulinarisch in vielen Küchen Bestandteil von Tees, Süßspeisen und Salaten.
Sicherheit
Wechselwirkungen und Hinweise
Pfefferminzöl in hohen Konzentrationen kann bei empfindlichen Personen Sodbrennen verursachen: bei Sodbrennen oder Reflux ist Vorsicht angezeigt.
Verträglichkeit
Nebenwirkungen und Sicherheit
Pfefferminzblätter in haushaltsüblichen und Nahrungsergänzungs-Dosen gelten als gut verträglich. Reines Pfefferminzöl ist hochkonzentriert und nicht für Kleinkinder oder bei Reflux geeignet.
Praxis
Tipp für die Einnahme
Nachweise
Quellen und Studien
[1]
European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). Community herbal monograph on Mentha × piperita L., folium.
Quelle öffnen[2]
Weiterführende biomedizinische Literatur zu Mentha piperita: PubMed-Datenbank.
Quelle öffnenDie aufgeführten Publikationen dienen der wissenschaftlichen Einordnung. Sie stellen keine gesundheitsbezogenen Angaben im Sinne der EU-Verordnung 1924/2006 dar.
% NRV = Nährstoffbezugswert für die tägliche Zufuhr gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang XIII. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.
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