Inhaltsstoff
MSM (Methylsulfonylmethan): organische Schwefelverbindung
Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine organische Schwefelverbindung, die natürlich in geringen Mengen in Pflanzen, Tieren und Menschen vorkommt. Als Nahrungsergänzungsmittel wird MSM weltweit verwendet.

Überblick
Was ist MSM (Methylsulfonylmethan)?
MSM ist eine farblose, kristalline Verbindung mit der Strukturformel (CH₃)₂SO₂. Es ist das Oxidationsprodukt von Dimethylsulfoxid (DMSO) und besteht aus Schwefel, Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff. MSM ist gut wasserlöslich und liefert biologisch verfügbaren Schwefel.
Rechtliche Einordnung
Gesundheitsbezogene Angaben
Zugelassene Aussagen zu Nährstoffen sind in der EU streng geregelt.
Gemäß EU-Verordnung 1924/2006 in Verbindung mit Verordnung 432/2012.
Für MSM (Methylsulfonylmethan) sind aktuell keine gesundheitsbezogenen Angaben nach EU-Verordnung 432/2012 zugelassen.
Wir machen daher keine Aussagen zu möglichen Wirkungen.Funktion im Körper
Welche Rolle MSM (Methylsulfonylmethan) übernimmt
Methylsulfonylmethan (Dimethylsulfon, (CH₃)₂SO₂) ist eine organische Schwefelverbindung mit dem Schwefel in der höchsten Oxidationsstufe (+VI) und entsteht im natürlichen Schwefelkreislauf als Oxidationsprodukt von Dimethylsulfoxid (DMSO). Im Organismus liefert MSM bioverfügbaren Schwefel, der über Sulfat in den Pool der schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein, Methionin) sowie in Glykosaminoglykane und schwefelhaltige Coenzyme (Coenzym A, Liponsäure, Biotin) einfließen kann. MSM ist gut wasserlöslich und permeiert biologische Membranen.
Tagesbedarf
Empfohlene tägliche Zufuhr
In wissenschaftlichen Untersuchungen werden Dosen von 500 mg bis 3 g pro Tag eingesetzt. Die in Vitaresorp®-Produkten verwendete Dosierung wird auf der Verpackung deklariert.
Natürliche Quellen
Wo MSM (Methylsulfonylmethan) vorkommt
MSM kommt in geringen Mengen in Milch, Tomaten, Mais, Tee, Kaffee, Schachtelhalm und einigen anderen Lebensmitteln vor. Industriell wird MSM aus DMSO durch kontrollierte Oxidation hergestellt.
Unterversorgung
Hinweise zur Versorgungslage
Ein klinisch definierter MSM-Mangel ist nicht etabliert.
Sicherheit
Wechselwirkungen und Hinweise
Wechselwirkungen mit Medikamenten sind in klinisch relevanter Form nicht systematisch beschrieben. Bei Einnahme blutverdünnender Medikamente ist eine ärztliche Rücksprache empfehlenswert.
Einordnung
Zeitliche Orientierung
Pharmakokinetische Daten zeigen eine schnelle Resorption von MSM aus dem Magen-Darm-Trakt und eine renale Ausscheidung innerhalb von 24 Stunden.
Verträglichkeit
Nebenwirkungen und Sicherheit
MSM gilt in den üblichen Dosen als gut verträglich. Selten werden milde Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen berichtet. Nicht für Schwangere und Stillende ohne ärztliche Rücksprache.
Praxis
Tipp für die Einnahme
Passende Produkte
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Nachweise
Quellen und Studien
[1]
Butawan M, Benjamin RL, Bloomer RJ. Methylsulfonylmethane: Applications and Safety of a Novel Dietary Supplement. Nutrients, 2017;9(3):290.
DOI: 10.3390/nu9030290[2]
Weiterführende biomedizinische Literatur zu MSM: PubMed-Datenbank.
Quelle öffnenDie aufgeführten Publikationen dienen der wissenschaftlichen Einordnung. Sie stellen keine gesundheitsbezogenen Angaben im Sinne der EU-Verordnung 1924/2006 dar.
% NRV = Nährstoffbezugswert für die tägliche Zufuhr gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang XIII. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.
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