Inhaltsstoff
Glucosamin: Aminozucker als Baustein körpereigener Glykosaminoglykane
Glucosamin ist ein körpereigener Aminozucker und Baustein der Glykosaminoglykane: Strukturmoleküle des Bindegewebes, der Knorpel und der Synovialflüssigkeit.

Überblick
Was ist Glucosamin?
Glucosamin (2-Amino-2-desoxy-D-glucose) ist ein Aminozucker, der vom Körper aus Glukose und der Aminosäure Glutamin synthetisiert wird. Als Nahrungsergänzungsmittel werden überwiegend zwei Salze verwendet: Glucosamin-Sulfat und Glucosamin-Hydrochlorid. Industriell wird Glucosamin meist aus den Chitin-Schalen von Krebstieren gewonnen; pflanzliche Varianten aus Pilz-Fermentation sind verfügbar.
Rechtliche Einordnung
Gesundheitsbezogene Angaben
Zugelassene Aussagen zu Nährstoffen sind in der EU streng geregelt.
Gemäß EU-Verordnung 1924/2006 in Verbindung mit Verordnung 432/2012.
Für Glucosamin sind aktuell keine gesundheitsbezogenen Angaben nach EU-Verordnung 432/2012 zugelassen.
Wir machen daher keine Aussagen zu möglichen Wirkungen.Funktion im Körper
Welche Rolle Glucosamin übernimmt
Glucosamin (2-Amino-2-desoxy-D-glucose) ist ein körpereigener Aminozucker und biosynthetische Vorstufe der UDP-N-Acetylglucosamin- und UDP-N-Acetylgalactosamin-Einheiten, aus denen Glykosaminoglykane (Hyaluronsäure, Chondroitinsulfat, Keratansulfat) und Proteoglykane des Bindegewebes, des Knorpels und der Synovialflüssigkeit aufgebaut werden. Endogen wird Glucosamin im Hexosamin-Biosyntheseweg aus Fructose-6-phosphat und Glutamin gebildet.
Tagesbedarf
Empfohlene tägliche Zufuhr
In wissenschaftlichen Untersuchungen werden Dosen von 1.000-1.500 mg pro Tag eingesetzt. Die in Vitaresorp®-Produkten verwendete Dosierung wird auf der Verpackung deklariert.
Natürliche Quellen
Wo Glucosamin vorkommt
Glucosamin ist in nennenswerten Mengen nur in den Chitin-Schalen von Krebstieren (Krabben, Hummer, Garnelen) sowie in einigen Pilzen enthalten. Über die normale Ernährung wird nur sehr wenig zugeführt: die körpereigene Synthese deckt den Bedarf in der Regel.
Unterversorgung
Hinweise zur Versorgungslage
Ein klinisch definierter Glucosamin-Mangel ist nicht etabliert.
Sicherheit
Wechselwirkungen und Hinweise
Glucosamin kann die Wirkung blutverdünnender Medikamente (insbesondere Warfarin) verstärken: bei Einnahme dieser Wirkstoffe ist eine ärztliche Rücksprache erforderlich. Bei Diabetes-Patienten sind regelmäßige Blutzucker-Kontrollen empfehlenswert.
Einordnung
Zeitliche Orientierung
In wissenschaftlichen Untersuchungen werden Effekt-Messungen typischerweise nach 4-12 Wochen kontinuierlicher Einnahme durchgeführt.
Verträglichkeit
Nebenwirkungen und Sicherheit
Glucosamin gilt in den üblichen Dosen als gut verträglich. Selten werden milde Magen-Darm-Beschwerden berichtet. Nicht für Personen mit Schalentier-Allergie (sofern nicht ausdrücklich als rein pflanzlich deklariert). Nicht für Schwangere und Stillende ohne ärztliche Rücksprache.
Praxis
Tipp für die Einnahme
Passende Produkte
Vitaresorp-Produkte mit Glucosamin

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Nachweise
Quellen und Studien
[1]
Henrotin Y, Mobasheri A, Marty M. Is there any scientific evidence for the use of glucosamine in the management of human osteoarthritis? Arthritis Research & Therapy, 2012;14(1):201.
DOI: 10.1186/ar3657[2]
Weiterführende biomedizinische Literatur zu Glucosamin: PubMed-Datenbank.
Quelle öffnenDie aufgeführten Publikationen dienen der wissenschaftlichen Einordnung. Sie stellen keine gesundheitsbezogenen Angaben im Sinne der EU-Verordnung 1924/2006 dar.
% NRV = Nährstoffbezugswert für die tägliche Zufuhr gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang XIII. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.
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